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Dakar 09.08.2015

Leider bin ich doch 2 Tage vor Abflug krank geworden- und ich dachte, ich würde die Darmprobleme bekommen, wenn ich hier bin…Aber heute ist Sonntag und es geht schon wieder bergauf. Bin gestern fast pünktlich nach ca. 5 Stunden Flug um 00.15h auf dem International Airport Dakar gelandet. Dort gab es erst einmal 3 Sicherheitskontrollen!, warum auch immer, hat man mich direkt auf Wolof angesprochen (wo ich doch schon Hemmungen habe, Französisch zu sprechen). Nachdem mein Pass zweimal kontrolliert, meine Fingerabdrücke genommen wurden und mein komplettes Gepäck noch einmal geröntgt wurde, konnte ich endlich raus aus dem Flughafen zum Taxistand. Wow, ich dachte, ich bin auf dem Schrottplatz gelandet, neben einigen einigermaßen ansehnlichen Taxis musste ich mich doch bei den meisten fragen, wie diese überhaupt noch fahren können… Aber gut, unser Taxi hat uns zur Wohnung gebracht- ganz ohne Probleme. Angekommen in meiner- nach senegalesischen Standards – Wohnung „deluxe“, musste ich feststellen, dass es sich hier doch ganz gut leben lässt, auch wenn ich die Begrüßung durch die kleine Kakerlake in der Toilette aus dem Willkommenspaket streichen würde. Die Wohnung hat eine Klimaanlage, und das ist wirklich ein Luxus, so schläft man dann doch sehr angenehm und vor allem moskitofrei. Nun regnet es seit meiner Ankunft gestern Nacht leider fast unaufhörlich, was die Straße (aus Sand) vor dem Gebäude kurzzeitig in einen reißenden Fluss verwandelt hat und ich in meiner Festung mit Burggraben gefangen bin, was nicht weiter schlimm ist, denn obwohl es draußen regnet wie in Strömen, ist das Wasser in der Wohnung leider ausgegangen und ich kann nicht duschen – 1. Lektion--> immer den Eimer Wasser für den Notfall auffüllen, der unter dem Waschbecken steht! Eben gerade hat ein Pferd mit Karren den Müll abgeholt, also sehe ich trotz Bettruhe und Regenarrest doch etwas Interessantes an meinem ersten Tag. Nun habe ich es doch noch einmal raus geschafft, durch die holprigen Straßen ging es vorbei an zig Obstständen, bettelnden Kindern (die für ihren Marabou Geld einsammeln), einem weiteren "Müllpferd", kleinen Geschäften und schließlich haben wir den Abend in einem recht schicken Restaurant (mit Klimaanlage auf 17°C, brrrrr ) verbracht, in dem am Nebentisch Goldgeschäfte gemacht wurden...OMG!

9.8.15 23:22

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